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Aktiv bleiben – Gesund leben – Spaß haben

Gesundheit und Gemeinschaft – darum geht es beim Walking Football. Mit der Fußballvariante können Amateurvereine neue Zielgruppen erreichen – insbesondere ältere Menschen. Das DFB-Präsidium beschloss dazu jüngst eine Richtlinie, die für zukünftige Turniere und Wettbewerbe eine einheitliche Regelauslegung schafft. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.

Termine & Turniere

Datum
Veranstaltung
Ort
Downloads
23.08.2026
Landesmeisterschaft im Walking-Football/ 2. Regionalmeisterschaft
Bernburg

Wissenswertes

Woher kommt Walking Football?

Erfunden wurde der Walking Football 2011 in England. Mittlerweile wird er auch in Deutschland gespielt. Fußball im Gehen ist eine echte Alternative für Menschen, die gerne Fußball spielen und sich mit Ball bewegen wollen, denen der reguläre Fußball aber mit zu viel Schnelligkeit, Körpereinsatz und zu hoher Belastungsintensität verbunden ist.

Für wen ist Walking Football gedacht?

Walking Football kann in gemischten Mannschaften, unabhängig vom Alter, Geschlecht und Leistungsstand gespielt werden. Der Spaß am Fußball, soziale Kontakte und die Freude an der Bewegung stehen im Vordergrund.

Walking Football ist dabei eine Säule im Bereich "Gesunder Fußball" – insbesondere für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, ehemalige Fußballer*innen, die sich im klassischen Ü-Fußball nicht wiederfinden aber auch für Menschen mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen.

Welche Regeln gelten bei Walking Football?

Im Grunde sind die Regeln beim Walking Football die gleichen wie im normalen Fußball. Nur das Laufen – egal ob mit oder ohne Ball – ist verboten. Da die Sportart bewusst als Alternative für ältere Spieler entwickelt wurde, zielen die meisten Regelanpassungen darauf ab, Verletzungen und körperliche Überforderung zu vermeiden.

Wichtig ist daher:

Säule im Bereich "Gesunder Fußball": Die Trendsportart Walking Football begeistert Jung und Alt.

  • Die Spieler dürfen weder rennen noch laufen.
  • Der Ball darf nur flach gepasst werden. Ein Ball, der über die Höhe der Hüfte gespielt wird, wird als Regelverstoß gesehen.
  • Jegliche Art von physischen Vergehen (Grätschen, Ziehen, Halten etc.) sind untersagt.
  • Die Abseitsregel ist aufgehoben.
Wie wird es gespielt?

In der Regel wird Walking Football im 6-gegen-6 auf Kleinfeld (42 x 21 Meter) mit kleineren Toren und ohne Torwart gespielt. Die Größe des Feldes und der Tore kann jederzeit angepasst werden. Der Grundsatz dabei lautet: Seid flexibel und behaltet die vier oben genannten Regeln im Blick.

Welche Vorteile bringt ein Walking Football-Angebot als Verein?

Walking Football ist ein ideales Angebot für Neu- und Wiedereinsteiger*innen, Hobby-Spieler*innen und Fußballer*innen mit und ohne körperliche Einschränkungen. Durch das altersgerechte Spielen in gemischten Mannschaften steht die Freude an der Bewegung und das Teamerlebnis im Vordergrund. Dabei ist der organisatorische Aufwand sehr gering und bietet viel Potential für die Aktivierung bestehender beziehungsweise die Gewinnung von neuen Mitgliedern.

Gibt es einen geregelten Spielbetrieb?

Im Vordergrund steht der gesundheitsfördernde Aspekt von Walking Football. Die Fußballvariante ist eine ideale Ergänzung zum klassischen Angebot als eine Freizeitfußball-Variante. Vereinzelt und bei Nachfrage von Vereinen wird in manchen Landesverbänden auch bereits ein organisierter Spielbetrieb durchgeführt.

Wo finde ich weitere Informationen?

Beim Fußballverband Sachsen-Anhalt (FSA) ist Hubertus Jarchow der Ansprechpartner für den Bereich Walking Football.

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