1. FC Lok Stendal gewinnt erstmals die U 19-Futsalliga des FSA

Im Final Four vor knapp 100 Zuschauern blieb das Team von Trainer Toralf Meier in allen Spielen ungeschlagen und krönte sich zum fünften Champion der Wettbewerbsgeschichte.
Wie bereits in den beiden vorherigen Runden gewann Lok auch im Final Four sämtliche Begegnungen. Mit Elias Wolff stellte der Sieger zudem den Most Valuable Player (MVP). Jakob Ziekau wurde gemeinsam mit Elias Wolff mit jeweils zwölf Treffern erfolgreichster Torschütze der Saison. Mit seinem fünften Treffer im letzten Spiel gegen Eintracht Salzwedel (6:4) avancierte Ziekau außerdem – gemeinsam mit Cisse Lancine (Halberstadt) – zum besten Torschützen der Finalrunde.
Die Ostaltmärker überzeugten durch Konstanz und spielerische Disziplin. So gelang gegen Titelverteidiger VfB Germania Halberstadt nach zwischenzeitlichem 2:3-Anschluss ein 7:2-Erfolg. Auch gegen Eintracht Salzwedel drehte Lok einen 0:1- und 1:3-Rückstand noch in einen 6:4-Sieg. In acht Ligaspielen erzielte das Team 60 Tore bei nur 13 Gegentreffern.
Durch den Titelgewinn qualifizierte sich der aktuelle Tabellenfünfte der Verbandsliga für die NOFV-Futsal-Regionalmeisterschaft am 15. Februar in Gera. In der Gruppenphase trifft Lok Stendal dort auf die Landesmeister aus Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen.
Der VfB Germania Halberstadt belegte wie in der Saison 2022/23 den zweiten Platz und sicherte sich diesen im direkten Duell mit dem SV Fortuna Magdeburg durch einen 4:1-Erfolg. Dahinter folgte mit Eintracht Salzwedel der beste Landesligist auf Rang vier.
Die Spiele des Final Four verliefen intensiv: Insgesamt wurden 18 Gelbe sowie drei Gelb-Rote Karten gezeigt. Trotz der umkämpften Begegnungen kam es in keiner Partie zu mehr als fünf Teamfouls pro Mannschaft, sodass kein Zehn-Meter-Strafstoß verhängt werden musste. Bedauerlich waren mehrere Verletzungen, den betroffenen Spielern wird eine schnelle Genesung gewünscht.












