Rückblick auf die Halle: Titelpremiere in Sandersdorf

Nach dem die SG Union Sandersdorf sich nach einem 1:4-Rückstand erneut kurz vor Schluss gegen einen Landesliga-Vertreter ausgleichen konnte, schien der Favorit wieder in der Spur zu sein. Doch nach torreichen 12 Minuten blieb die Verlängerung ohne weitere Tore. Der beste Torhüter des Turniers, Christian Schulze, im Tor der Köthener parierte im Sudden-Death-Modus den Neunmeter vom besten Spieler des Turniers Marius Ihre vom Oberligisten und sicherte so den 8:7-Erfolg seiner Mannschaft. Ihbe hatte in der vorletzten Minute sehenswert per Hacke den Anschluss für Sandersdorf besorgt ehe Dennis Brunner eine halbe Minute vor Schluss den Ausgleich besorgte nachdem die Köthener das Spiel wie die Feuerwehr begannen und schon nach 5 Minuten 4:1 in Führung lagen. Beide Finalisten dominierten ihre Gruppenrunden mit drei Siegen und blieben auch im Halbfinale souverän. Sandersdorf setzte sich 2:1 gegen die SG Rot-Weiß Thalheim durch, während Köthen sich am Ende auch dank der Paraden von Schulze ebenfalls mit 2:1 gegen den Sieger des Cups aus 2024, den 1. FC Bitterfeld-Wolfen durchsetzte.
In der Vorrundengruppe A hatten Köthen und Thalheim schon nach den ersten beiden Spielrunden als Halbfinalisten festgestanden. Ein Novum gab es durch das Unentschieden in Spiel zwischen dem Dessauer SV 97 und dem TSV Blau-Weiß Brehna. Beide Mannschaften lagen punkt- und torgleich auf dem dritten Rang und da auch der direkte Vergleich keinen Sieger ergab, wurde unmittelbar nach dem Spiel ein Neunmeterschießen um die Platzierung in der Gruppe durchgeführt, welches der Turnierneuling aus Dessau für sich entschied und so im Entscheidungsschießen um Platz 5 gegen die SG 1948 aus Reppichau antreten konnte. Die Reppichauer waren im letzten Vorrundenspiel um ein Tor am Halbfinaleinzug gescheitert. In der elften Minute konnte Reppichau einen Rückstand gegen Sandersdorf in eine 3:2-Führung drehen. Doch ein Traumtor von Ihbe und ein abgefälschter Ball von Paul Hamella 7 Sekunden vor Schluss ließen die Reppichauer auf Platz 3 in der Gruppe zurückfallen. Platz vier in der Gruppe belegte der FSV Löberitz, der den höherklassigen Mannschaften wie immer einen tollen Kampf bot und Bitterfeld-Wolfen im entscheidenden letzten Spiel ein Remis abtrotzte. Das Entscheidungsschießen um Platz 7 gewannen die Brehnaer dann gegen den Kreisoberligisten und den letzten Podiumsplatz sicherte sich Bitterfeld-Wolfen im Stadtduell gegen Thalheim.
Der KFV Anhalt-Bitterfeld bedankt sich bei 822 Zuschauern für die tolle Stimmung und bei der SG Union Sandersdorf für die tolle Unterstützung in der Vorbereitung und am Turniertag.
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