Auf- und Abstiegsrelegation in der LOTTO-Landesliga

Da kein Verein aus der Oberliga in die Verbandsliga Sachsen-Anhalt absteigt, steht in der Landesliga ein zusätzlicher Aufstiegsplatz zur Verfügung. Der dritte Aufsteiger in die Verbandsliga wird daher in einer Relegation zwischen den jeweiligen Tabellenzweiten der Landesliga Nord und der Landesliga Süd ermittelt. Die Entscheidung fällt in einem Hin- und Rückspiel.
Gleichzeitig reduziert sich durch diese Situation die Anzahl der Absteiger aus der Landesliga. Die beiden Tabellen-14. der Landesliga Nord und Süd bestreiten ebenfalls eine Relegation mit Hin- und Rückspiel. Der Verlierer dieser Begegnung ist der fünfte und letzte Absteiger aus der Landesliga.
In beiden Relegationsduellen besitzt der Vertreter der Landesliga Nord zunächst Heimrecht. Aufgrund möglicher großer Entfernungen zwischen den beteiligten Vereinen und der damit verbundenen organisatorischen Herausforderungen an Wochentagen hat der Fußballverband Sachsen-Anhalt den Vereinen bei der Terminierung der Begegnungen größtmögliche Flexibilität eingeräumt.
Die Auswirkungen dieser Konstellation reichen bis in die Landesklasse. Durch die veränderte Anzahl von Auf- und Absteigern ergibt sich für die Saison 2026/27 eine Gesamtstärke von 84 Vereinen in der Landesklasse. Diese werden auf sechs Staffeln mit jeweils 14 Mannschaften verteilt. Voraussetzung hierfür ist, dass alle Vereine ihre Mannschaften für die jeweils qualifizierte Spielklasse melden.
„Mit dieser Struktur soll ein ausgewogener und sportlich attraktiver Spielbetrieb auf Landesebene gewährleistet werden“, so Stefan Kupski, Vorsitzender des Spielausschusses.





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