dachbleche24-Landespokal: Das sagen die Trainer vor dem Finale

Mit Überzeugung und Geschlossenheit ins Finale
Der VfB Germania Halberstadt fordert am heutigen Finaltag der Amateure den Titelverteidiger Hallescher FC binnen zwei Jahre erneut heraus. Die Mannschaft von Cheftrainer Manuel Rost qualifizierte sich bereits 2024 für das Endspiel im dachbleche24-Landespokal und musste sich damals denkbar knapp mit 2:4 nach Verlängerung geschlagen geben.
In der laufenden Pokalsaison konnte die Germania mit Einheit Wernigerode und Union Sandersdorf gleich zwei Oberliga-Kontrahenten aus dem Weg räumen. Und auch im Halbfinale konnte das Überraschungsteam aus Gardelegen bezwungen werden. Damit steht Halberstadt nach 2017 und 2024 nunmehr das dritte Mal im Finale. „Wir haben uns diese Chance mit Einsatz, Klarheit und Widerstandskraft verdient. Deshalb gehen wir mit Überzeugung in dieses Spiel – vorbereitet, mit Herz, Geschlossenheit und einem großen Glauben an uns selbst. Wir spielen dabei auch für Halberstadt und die Menschen hier. Wir wollen erneut die Chance nutzen und mit Herz zeigen, dass in Halberstadt auch Großes möglich gemacht werden kann“, sagt Rost.
Die Niederlage aus dem zurückliegenden Endspiel gegen den HFC scheint vergessen. Damals konnte der HFC erst in der Nachspielzeit egalisieren und sich anschließend in der Verlängerung durchsetzen. Die Blicke richten sich beim VfB allerdings nach vorne. „Wir wissen sehr genau, welche Qualität mit dem Halleschen FC auf uns zukommt. Gleichzeitig weiß ich aber auch, dass ein Finale nicht auf dem Papier entschieden wird, sondern über den Weg dorthin und die Haltung, mit der du es angehst“, appelliert Rost an seine Equipe.
Der Pokal soll in Halle bleiben
Der Hallesche FC schickt sich am heutigen Tag an, den Titel im dachbleche24-Landespokal zum vierten Mal in Serie zu gewinnen. Die Mannschaft um Cheftrainer Robert Schröder nahm in der Regionalliga Nordost eine gute Rolle ein und möchte die Saison mit einem Erfolg beenden.
Um wieder in den Genuss eines Heimspiels im DFB-Pokal zu kommen, muss der HFC im erneuten Duell gegen den Oberligisten seiner Favoritenrolle gerecht werden. Nachdem die Saalestädter in der ersten Hauptrunde ein Freilos erhielten, ging die Pokalreise in der Saison 2025/26 mit dem Gastspiel beim aktuellen Verbandsliga-Primus SSC Weißenfels los. Mit einem 3:0-Erfolg übersprang der HFC die erste Pokalhürde und landete im Achtelfinale einen deutlichen 8:1-Auswärtssieg beim LOTTO-Landesligisten Rot-Weiß Kemberg. Im Viertelfinale mühte sich die Schröder-Elf im Stadtderby bei Turbine Halle zu einem 1:0-Erfolg, das Semifinale bei Eintracht Emseloh war dann wieder eine deutliche Angelegenheit. Mit 5:0 wurde das Finalticket im heimischen Leuna-Chemie-Stadion gebucht. „Ich freu mich natürlich sehr auf das Pokalfinale vor heimischer Kulisse. Es ist das wichtigste Spiel der Saison für uns. Wir hatten gegen Augsburg ein super Erlebnis und tuen alles dafür, dass gemeinsam in der kommenden Saison wieder zu erleben”, blickt der HFC-Coach auf das heutige Duell.
Sollte der HFC das Endspiel für sich entscheiden können, würden die Rot-Weißen mit dem Rekord-Pokalsieger aus Magdeburg gleichziehen. Der 1. FC Magdeburg konnte die Trophäe des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt insgesamt 13-Mal gewinnen.





-min-900x450.jpg)