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Verband

FSA im direkten Austausch mit dem SV Fortuna Dingelstedt

25.09.2026
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Robert Kegler
Foto: FSA
Der direkte Kontakt zur Basis bleibt ein wichtiger Bestandteil der Arbeit des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt (FSA). Im Rahmen des nächsten Vereinsdialogs führte die Reise einer FSA-Delegation in den Harz zum SV Fortuna Dingelstedt.

Im Mittelpunkt standen aktuelle Herausforderungen des Vereins sowie Fragen zur weiteren Entwicklung. Das Format des Vereinsdialogs soll Vereinen die Möglichkeit geben, ihre Anliegen unmittelbar mit dem Verband zu besprechen.



Dabei war der Besuch in Dingelstedt auch von den besonderen Ereignissen der jüngeren Vergangenheit geprägt. Im Jahr 2025 war das Vereinsheim der Fortuna vollständig niedergebrannt. Neben dem Gebäude gingen damals auch Ausrüstung, Trikots und Trainingsmaterialien verloren.


Entsprechend nahm die Situation rund um das Vereinsheim auch im Vereinsdialog breiten Raum ein. Die Verantwortlichen berichteten über den aktuellen Stand und die Herausforderungen, die mit dem Wiederaufbau beziehungsweise der weiteren Entwicklung der Vereinsinfrastruktur verbunden sind. In diesem Zusammenhang wurden insbesondere Fördermöglichkeiten und die damit verbundenen Wege und Kosten thematisiert. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Nachwuchsarbeit. Diskutiert wurden die Möglichkeiten, jungen Fußballerinnen und Fußballern in der Region dauerhaft ein sportliches Angebot zu unterbreiten. Auch die Gewinnung und Bindung von Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern sowie die Aus- und Weiterbildung von Trainern wurden angesprochen.


„Der SV Fortuna Dingelstedt hat nach dem schweren Rückschlag durch den Brand seines Vereinsheims eindrucksvoll gezeigt, was Zusammenhalt und ehrenamtliches Engagement bewirken können. Gerade in einer solchen Situation ist es wichtig, dass wir als Verband vor Ort sind, zuhören und gemeinsam darüber sprechen, wo wir unterstützen können. Gleichzeitig haben wir viele Themen mitgenommen, die beispielhaft für die Herausforderungen unserer Vereine im ländlichen Raum stehen – von der Infrastruktur über die Nachwuchsarbeit bis hin zur Gewinnung und Qualifizierung von Ehrenamtlichen“, erklärt FSA-Präsident Holger Stahlknecht.



Der Vereinsdialog bot erneut die Gelegenheit, konkrete Herausforderungen offen anzusprechen und unterschiedliche Perspektiven zusammenzubringen. Für den FSA sind diese unmittelbaren Einblicke in die Vereinsarbeit ein wichtiger Bestandteil, um Entwicklungen an der Basis aufzunehmen und in die weitere Verbandsarbeit einfließen zu lassen.



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