Torwarttrainer-Basiszertifikat: Lehrgang in Braunsbedra absolviert

Unter der Leitung von Referent Patrick Föhlisch-Ecke beschäftigten sich die Teilnehmer intensiv mit den zentralen Bausteinen des Torwarttrainings. Im Fokus standen dabei die Bereiche Technik, Taktik, Kondition, Koordination und Psyche. Ziel des Lehrgangs war es, den angehenden Torwarttrainern sowohl theoretische Grundlagen als auch konkrete Werkzeuge für die tägliche Arbeit auf dem Trainingsplatz zu vermitteln.
Trainingsphilosophie als Grundlage
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Entwicklung und Vermittlung einer klaren Trainingsphilosophie. Die Teilnehmer setzten sich damit auseinander, wie Trainingseinheiten zielgerichtet geplant und Inhalte sinnvoll aufeinander aufgebaut werden können. Dabei ging es auch darum, die Anforderungen an Torhüter im modernen Fußball in die Trainingsgestaltung einfließen zu lassen. Einen weiteren praxisnahen Bestandteil bildete die Videoauswertung. Anhand verschiedener Spielszenen wurden Situationen analysiert, bewertet und anschließend auf mögliche Trainingsinhalte übertragen. Dadurch erhielten die Teilnehmer zusätzliche Anknüpfungspunkte für die individuelle Arbeit mit ihren Torhüterinnen und Torhütern.
Auch der Austausch untereinander spielte während der drei Präsenztage eine wichtige Rolle. In intensiven und konstruktiven Gruppenarbeitsphasen brachten die Teilnehmer ihre bisherigen Erfahrungen ein, diskutierten unterschiedliche Ansätze und entwickelten gemeinsam Lösungswege für die Trainingspraxis.



Elf Vereine vertreten
Die Teilnehmer des Lehrgangs kamen aus insgesamt elf Vereinen aus verschiedenen Regionen Sachsen-Anhalts:
- SG Empor Waldersee
- SV Blau-Weiß Zorbau
- BSV Halle-Ammendorf 1910
- SV Graf Zepp 09 Abtsdorf
- SV Eintracht Salzwedel
- FC RSK Freyburg
- SG Ermlitz
- Hallescher FC
- Turbine Halle
- VfL Halle 96
- SV Sennewitz
Mit dem Basiszertifikat stärkt der FSA die Qualifizierung im spezialisierten Torwarttraining und gibt den Teilnehmern praxisorientierte Inhalte an die Hand, die sie unmittelbar in die Trainingsarbeit ihrer Vereine übertragen können.


