U 16-Junioren des FSA belegen fünften Platz beim Regionalturnier in Lindow

Zum Turnierauftakt traf die FSA-Auswahl auf Brandenburg und musste sich mit 1:4 geschlagen geben. Bereits in der zweiten Spielminute gerieten die Sachsen-Anhalter durch einen sehenswerten Distanzschuss aus 18 Metern in Rückstand. Kurz vor Ende des ersten Drittels erhöhte Brandenburg nach einer missglückten Rettungsaktion auf 2:0. Im zweiten Drittel gelang der FSA-Auswahl durch Ceitlin nach Vorarbeit von Tientcheu der Anschlusstreffer zum 1:2. Die Hoffnung auf eine Aufholjagd erhielt jedoch unmittelbar zu Beginn des letzten Drittels einen Dämpfer, als Brandenburg den alten Abstand wiederherstellte. Ein weiterer Gegentreffer kurz vor dem Ende besiegelte die 1:4-Auftaktniederlage.
Auch im zweiten Turnierspiel gegen Thüringen erwischte die Mannschaft von Nick Struy keinen optimalen Start. Nach einem Fehlpass im Spielaufbau nutzte der Gegner die Gelegenheit mit einem präzisen Schuss in den Winkel zur frühen Führung. Im zweiten Drittel erhöhte Thüringen nach einem missglückten Klärungsversuch auf 2:0. Doch die FSA-Auswahl bewies Moral. Mit dem Schlusspfiff des zweiten Drittels verkürzte Y. Hacker mit einem sehenswerten Treffer in den Winkel auf 1:2. Im abschließenden Drittel übernahmen die Sachsen-Anhalter zunehmend die Initiative und setzten den Gegner unter Druck. Zwei erfolgreich abgeschlossene Standardsituationen brachten schließlich die Wende: Zunächst erzielte Raith per Kopf den Ausgleich, ehe Kunkel ebenfalls mit einem Kopfballtreffer den viel umjubelten 3:2-Sieg perfekt machte.
Beste Turnierleistung gegen Berlin bleibt unbelohnt
Im abschließenden Turnierspiel wartete mit der Auswahl aus Berlin ein weiterer anspruchsvoller Gegner. Die FSA-Junioren zeigten dabei ihre beste Leistung des Turniers und gestalteten die Begegnung über weite Strecken ausgeglichen. Zwei individuelle Fehler führten jedoch dazu, dass die Mannschaft zu Beginn des letzten Drittels mit 0:2 zurücklag. Thielemann brachte die Sachsen-Anhalter mit einem verwandelten Strafstoß noch einmal auf 1:2 heran. Trotz einer engagierten Vorstellung und weiterer Bemühungen gelang der Ausgleich nicht mehr.
FSA-Verbandssportlehrer Nick Struy zog nach dem Turnier ein differenziertes Fazit: „Die Jungs hatten im ersten Spiel noch schwere Beine. Gegen Brandenburg waren wir häufig einen Schritt zu spät. Gegen Thüringen finden wir zunächst nur schwer in die Partie und machen individuelle Fehler, drehen das Spiel aber mit großartiger Moral noch zu unseren Gunsten. Gegen Berlin zeigen wir unsere beste Turnierleistung, belohnen uns dafür allerdings nicht. Insgesamt haben wir uns zu viele individuelle Fehler erlaubt, um eine bessere Platzierung erreichen zu können.“
Mit einem Sieg und zwei Niederlagen beendete die U 16-Landesauswahl das Regionalturnier auf dem fünften Platz. Neben den sportlichen Ergebnissen lieferte das Turnier dem Trainerteam wichtige Erkenntnisse über den aktuellen Entwicklungsstand der Spieler. Insbesondere die gezeigte Moral und die Leistungssteigerung im Turnierverlauf bilden eine positive Grundlage für die weitere Arbeit mit dem Jahrgang.



