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FSA-Sommerfest: Frauen im Fußball und gemeinsamer Austausch im Mittelpunkt

26.08.2026
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Robert Kegler
Foto: Leon Schiffner/ FSA
Unter dem Motto „Unser Fußball. Unsere Zukunft. Unser Zuhause“ hat der Fußballverband Sachsen-Anhalt (FSA) am Dienstagabend, 25. August 2026, zu seinem Sommerfest in den Magdeburger Yachthafen eingeladen. Zahlreiche Gäste aus Fußball, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft nutzten den Abend zum Austausch und Netzwerken. Im Mittelpunkt stand insbesondere die Frage, wie der Fußball in Sachsen-Anhalt für Frauen und Mädchen weiterentwickelt und nachhaltig als „Zuhause“ gestaltet werden kann.

Zu den Gästen des Sommerfestes gehörten unter anderem Hermann Winkler, Präsident des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV), Klaus Zimmermann, Staatssekretär für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Alexander Vogt, Oberbürgermeister der Stadt Halle, sowie Magdeburgs Oberbürgermeisterin Simone Borris. Gemeinsam mit zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern aus Vereinen, Verbänden und Partnerunternehmen bot das Sommerfest Raum für persönliche Gespräche und neue Impulse.



FSA-Präsident Holger Stahlknecht eröffnete die Veranstaltung und unterstrich die Bedeutung des gemeinsamen Austauschs über die Zukunft des Fußballs in Sachsen-Anhalt. „Unser Fußball lebt von den Menschen, die sich jeden Tag mit Leidenschaft für ihn engagieren. Mit unserem Sommerfest wollen wir diese Menschen zusammenbringen, den Austausch fördern und zugleich wichtige Zukunftsthemen in den Mittelpunkt rücken. Gerade bei der Entwicklung des Frauen- und Mädchenfußballs wollen wir nicht bei einzelnen Aktionen stehen bleiben, sondern nachhaltige Strukturen schaffen. Unser Anspruch muss sein, dass sich alle Menschen im Fußball willkommen fühlen und die Möglichkeit erhalten, ihn aktiv mitzugestalten“, sagte Stahlknecht.


Frauen und Mädchen stärker in den Mittelpunkt rücken


Den inhaltlichen Auftakt bildete der Themenblock „Zukunft gestalten“. Unter der Leitfrage „Wie wird Fußball für Frauen und Mädchen noch stärker zu einem Zuhause?“ ging es um die FSA-Strategie „Unser Fußball – Dein Zuhause“, bereits erreichte Fortschritte und die Aufgaben der kommenden Jahre. Ziel des Verbandes ist es unter anderem, mehr Frauen und Mädchen als aktive Spielerinnen sowie als Trainerinnen, Schiedsrichterinnen und Funktionärinnen für den Fußball zu gewinnen.


Mit Christin May vom DFB, Jana Kilian, FSA-Geschäftsführerin Anne Bartke und Holger Stahlknecht wurden dabei unterschiedliche Perspektiven auf die Entwicklung des Frauen- und Mädchenfußballs, die Übernahme von Verantwortung sowie notwendige Veränderungen innerhalb bestehender Strukturen zusammengeführt.


Partnerschaften als wichtiger Baustein


Ein weiterer Schwerpunkt des Abends lag auf dem Thema „Verantwortung leben – Wie wichtig sind Partnerschaften im Fußball?“. Am Beispiel der Förderung des Schiedsrichterwesens wurde deutlich, welchen Beitrag langfristige Partnerschaften für Ausbildung, Wertschätzung, Nachwuchsgewinnung und Bindung leisten können. Im Fokus stand dabei unter anderem die Zusammenarbeit zwischen dem FSA und dem Ostdeutschen Sparkassenverband.


Mit Daniel Hennig vom Ostdeutschen Sparkassenverband, Schiedsrichterin Josy Böhm, Zweitliga-Schiedsrichter Eric Weisbach und Denny Piele, Geschäftsführer der FSA-Service GmbH, wurde diskutiert, wie aus klassischem Sponsoring eine Partnerschaft mit konkretem Mehrwert für den Fußball entstehen kann.


Von der Strategie zu konkreten Vereinsstrukturen


Zum Abschluss des offiziellen Programms richtete sich der Blick auf die praktische Umsetzung. Unter dem Titel „Inspiration erleben“ stand die Frage im Mittelpunkt, wie nachhaltige Strukturen für Frauen und Mädchen innerhalb der Vereine geschaffen werden können. Am Beispiel des 1. FC Magdeburg wurde über die Entwicklung und dauerhafte Verankerung des Frauen- und Mädchenfußballs innerhalb eines großen Vereins gesprochen.


Martin Geißhardt und Kati Krone vom 1. FC Magdeburg gaben dabei Einblicke in die Entwicklung seit der Verschmelzung mit dem Magdeburger FFC und sprachen über Chancen, Ressourcen, Nachwuchsarbeit und die Herausforderungen beim langfristigen Aufbau entsprechender Strukturen.


Neben den Gesprächsrunden gehörten auch Ehrungen für besonderes Engagement zum Programm. Zudem wurde das Tor des Jahres der abgelaufenen Frauen-Spielzeit gewählt. Sarah Dittmer lag in der Gunst der knapp 130 Gäste vorne und setzte sich gegen die Konkurrenz durch. Nach dem offiziellen Teil klang das FSA-Sommerfest bei Grillbuffet, Musik und zahlreichen persönlichen Gesprächen in entspannter Atmosphäre aus.


Damit spannte der Abend den Bogen von strategischen Zielen über Verantwortung und starke Partnerschaften bis hin zur konkreten Arbeit in den Vereinen – und setzte zugleich ein Zeichen für den gemeinsamen Anspruch, die Zukunft des Fußballs in Sachsen-Anhalt aktiv zu gestalten.



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