Starkes Zeichen für den Schutz von Kindern und Jugendlichen

Seit vielen Jahren verbindet die Landessportjugend Sachsen-Anhalt (LSJ) und den Fußballverband Sachsen-Anhalt (FSA) eine vertrauensvolle Partnerschaft, die dieses Versprechen ernst nimmt. Nun wurde diese Zusammenarbeit erneut sichtbar gestärkt.
In speziell entwickelten Fort- und Weiterbildungsangeboten für B- und C-Lizenz-Trainerinnen und Trainer vermittelt die LSJ wichtiges Wissen und konkrete Handlungssicherheit zum Thema Schutz vor sexualisierter Gewalt im Sport. Diese Workshops sind mehr als Schulungen – sie sind Räume für Austausch, Reflexion und Mut.
„Wir wollen, dass Kinder und Jugendliche spüren: Ihr seid hier sicher, ihr seid hier willkommen, und wir passen auf euch auf“, sagt Anne Bartke, Geschäftsführerin beim FSA. „Die Zusammenarbeit mit der Landessportjugend gibt uns die Kraft und die Expertise, Vereine so zu unterstützen, dass Prävention nicht nur ein Begriff bleibt, sondern gelebte Realität wird. Für mich ist jeder einzelne Workshop ein Schritt hin zu einer Sportwelt, in der sich junge Menschen geschützt und gesehen fühlen“, ergänzt Stefanie Dreißig, hauptamtliche Mitarbeiterin für den Bereich der gesellschaftlichen Aufgaben beim FSA.
Die Workshops, unter anderem begleitet durch Stefan Falkenberg, schaffen ein Bewusstsein dafür, wie wichtig es ist, aufmerksam zu sein, Grenzen zu respektieren und sensibel zu handeln. Es geht dabei nicht allein um Wissen – es geht um Haltung. Und um die gemeinsame Verantwortung, die im Sport getragen wird. Auch in 2026 bietet der FSA wieder dezentral diese Weiterbildungsmöglichkeit für Trainer*innen an. In einer Kombination aus digitalen Lerneinheiten und einem Präsenztermin thematisiert er unter anderem Risikoanalyse, Schutzkonzepte, Ansprechstellen sowie angemessene Reaktionswege bei Verdachtsfällen. Ziel ist es, Trainerinnen und Trainer zu befähigen, aufmerksam hinzuschauen, Grenzen zu respektieren und sicher zu handeln. Dazu stehen folgende Termine auf der Agenda:
„Der Landessportbund Sachsen-Anhalt und die Landessportjugend schätzen die Zusammenarbeit mit dem FSA sowie die daraus entstehenden Möglichkeiten sehr. Eine sichere und nachhaltige Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen in unseren Vereinen und Verbänden ist uns ein zentrales Anliegen. Dafür ist es wichtig, sexualisierte Gewalt zum Thema zu machen, über Schutzmaßnahmen aufzuklären und somit Handlungssicherheit für Trainer*innen herzustellen.“ sagt Thomas Krüger, Sportvorstand des Landessportbundes Sachsen-Anhalt. Auf dem begleitenden Foto stehen Menschen, die diese Verantwortung nicht nur benennen, sondern leben:
- Thomas Krüger (Sportvorstand LSB)
- Stefan Falkenberg (Referent Schutz vor Gewalt der LSJ)
- Anne Bartke (Geschäftsführerin FSA)
- Stefanie Dreißig (gesellschaftliche Aufgaben FSA)
Ihre Anwesenheit steht symbolisch für die Stärke dieser Kooperation – und für die klare Botschaft: Kinder- und Jugendschutz im Sport braucht Verbündete, Mut und ein geschlossenes Miteinander. Mit der erneuerten Zusammenarbeit setzen LSJ und FSA ein sichtbares Zeichen für eine Zukunft, in der junge Menschen im Sport nicht nur gefördert, sondern vor allem geschützt werden. Denn jeder Schritt, jede Fortbildung, jede gemeinsame Initiative ist ein Stück mehr Sicherheit für die Vereine und für all die Kinder und Jugendlichen, die dort ihre sportliche Heimat finden.



