Weiterbildung zum Schutz vor (sexualisierter) Gewalt in Zerbst

Als Referentin führte Janine Schwarz durch die Veranstaltung. Im Mittelpunkt standen insbesondere präventive Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor (sexualisierter) Gewalt sowie die Verantwortung von Vereinen, sichere Strukturen und Schutzräume zu schaffen. Dabei wurde deutlich, dass Kinderschutz eine gemeinsame Aufgabe aller Verantwortlichen im Sport ist.
Neben der Vermittlung grundlegender Informationen erhielten die Teilnehmenden zahlreiche praxisnahe Anregungen dazu, wie sie in ihren Vereinen vorbeugend tätig werden können. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Handlungssicherheit im Verdachtsfall. Welche Signale sollten ernst genommen werden? Wie können Verantwortliche angemessen reagieren? Und welche Unterstützungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung? Diese und weitere Fragen wurden im gemeinsamen Austausch ausführlich diskutiert.
Die Veranstaltung zeichnete sich durch ihre offene Atmosphäre und die aktive Beteiligung der Teilnehmenden aus. Zahlreiche Praxisbeispiele und Diskussionsbeiträge sorgten für einen lebendigen Austausch und machten die Weiterbildung zu einer kurzweiligen und erkenntnisreichen Veranstaltung. Mit dem Angebot leistet der Fußballverband Sachsen-Anhalt einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des Kinder- und Jugendschutzes im Sport und unterstützt Vereine dabei, sichere Rahmenbedingungen für alle Kinder und Jugendlichen zu schaffen.
„Kinderschutz beginnt nicht erst im Ernstfall. Prävention, Sensibilisierung und klare Handlungswege sind entscheidende Bausteine, damit Vereine sichere Orte für Kinder und Jugendliche bleiben“, so Stefanie Dreißig, hauptamtliche Mitarbeiterin beim Fußballverband Sachsen-Anhalt.

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